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    <title>Archiv</title>
    <link>https://pensionskassenvergleich.ch/archiv</link>
    <description>Der Pensionskassenvergleich erscheint seit 2006. Ältere Ausgaben werden hier im Archiv abgelegt.</description>
    <language>de</language>
    <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 07:02:10 GMT</pubDate>
    <dc:date>2026-06-11T07:02:10Z</dc:date>
    <dc:language>de</dc:language>
    <item>
      <title>2026 | Auftakt</title>
      <link>https://pensionskassenvergleich.ch/archiv/2026/auftakt</link>
      <description>&lt;h2&gt;Stabilität, Rendite und &lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Transparenz&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt; 
&lt;p style="font-weight: bold;"&gt;Worauf es bei der Wahl der richtigen Pensionskasse ankommt&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;h2&gt;Stabilität, Rendite und &lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Transparenz&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt; 
&lt;p style="font-weight: bold;"&gt;Worauf es bei der Wahl der richtigen Pensionskasse ankommt&lt;/p&gt;  
&lt;p&gt;Die berufliche Vorsorge zählt für viele Menschen zu den wichtigsten finanziellen Pfeilern ihres Lebens. Über Jahrzehnte werden Gelder angespart, die später einen wesentlichen Teil des Einkommens im Alter sichern sollen. Umso wichtiger ist die Frage, wie diese Vorsorge organisiert ist und welcher Pensionskasse ein Unternehmen angeschlossen ist. Gerade für kleine und mittelgrosse Unternehmen spielt dabei die Wahl der passenden Gemeinschafts- oder Sammelstiftung eine zentrale Rolle. Bereits zum 21. Mal in Folge hat das Beratungsunternehmen Weibel Hess &amp;amp; Partner AG in Zusammenarbeit mit der SonntagsZeitung, Finanz und Wirtschaft und Bilan einen umfassenden Pensionskassenvergleich unter den frei zugänglichen Gemeinschafts- und Sammelstiftungen durchgeführt.&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Während grosse Unternehmen häufig über eigene firmeneigene Pensionskassen verfügen und Mitarbeitende der öffentlichen Hand meist bei öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen versichert sind, schliessen sich KMU in der Regel Gemeinschafts- oder Sammelstiftungen an. Diese übernehmen die Durchführung der beruflichen Vorsorge und bieten Unternehmen unterschiedlichste Modelle, Leistungen und Risikoprofile an.&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Der Markt hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Einerseits haben die guten Anlagejahre der letzten Zeit vielen Vorsorgeeinrichtungen erfreuliche Renditen ermöglicht. Andererseits bleiben die Herausforderungen gross. Die demographische Entwicklung mit einer steigenden Lebenserwartung, volatile Finanzmärkte sowie zunehmende regulatorische Anforderungen stellen die Pensionskassen weiterhin vor anspruchsvolle Aufgaben.&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Hinzu kommt: Die berufliche Vorsorge ist komplex geworden. Unterschiedliche technische Zinssätze, Umwandlungssätze, Deckungsgrade, Anlagestrategien oder Verzinsungsmodelle machen Vergleiche schwierig. Für Unternehmen und Versicherte wird es deshalb immer wichtiger, die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern zu verstehen. Denn nicht jede Pensionskasse passt gleich gut zu jedem Unternehmen.&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Besonders sichtbar wird dies bei der Frage nach dem Sicherheitsniveau. Noch immer bieten eine Hand voll Lebensversicherer sogenannte Vollversicherungen an. Aktuell bestehen entsprechende Lösungen unter anderem bei Allianz Suisse, Pax und Swiss Life sowie bei den Vollversicherungsstiftungen der jüngst fusionierten Versicherer Baloise und Helvetia. Der zentrale Vorteil dieser Modelle liegt in der vollständigen Kapitalgarantie: Die Altersguthaben der Versicherten sind jederzeit geschützt, selbst in schwierigen Phasen an den Finanzmärkten.&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Allerdings hat diese Sicherheit ihren Preis. Vollversicherungen investieren traditionell vorsichtiger. Die meisten Vorsorgegelder sind in Obligationen angelegt und verfügen dadurch über geringere Renditechancen als bei teilautonomen Lösungen. Entsprechend haben Vollversicherungen in den vergangenen Jahren insgesamt an Marktanteile verloren. Viele Unternehmen und Versicherte waren bereit, höhere Schwankungen in Kauf zu nehmen, um langfristig von besseren Ertragsmöglichkeiten profitieren zu können.&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Teilautonome Sammelstiftungen haben deshalb stark an Bedeutung gewonnen. Sie investieren die Vorsorgegelder eigenständiger und können dadurch langfristig höhere Renditen erzielen. Gleichzeitig tragen die angeschlossenen Unternehmen und Versicherten jedoch auch einen Teil des Risikos mit. In Jahren mit schwierigen Marktbedingungen kann dies zu Unterdeckungen oder tieferen Verzinsungen führen.&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Interessant ist in diesem Zusammenhang die Entwicklung neuer Mischformen. So hat Pax kürzlich ein Modell eingeführt, bei welchem die Kundinnen und Kunden von einer sogenannten 50/50-Lösung profitieren. Dabei wird die Hälfte der Vorsorgegelder mit vollständigem Kapitalschutz geführt, während die andere Hälfte ohne Garantie investiert wird. Diese Kombination verbindet Sicherheitsaspekte der Vollversicherung mit den Renditechancen teilautonomer Modelle und zeigt exemplarisch, wie dynamisch sich der Markt weiterentwickelt.&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Neben Rendite und Sicherheit gewinnen auch Themen wie Transparenz, Verwaltungskosten und Governance zunehmend an Bedeutung. Die Anforderungen der Aufsichtsbehörden steigen kontinuierlich. Regulatorische Vorgaben, zusätzliche Kontrollmechanismen und umfangreiche Berichtspflichten erhöhen den administrativen Aufwand vieler Vorsorgeeinrichtungen erheblich. Letztlich werden diese Kosten von den Versicherten getragen.&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Gleichzeitig achten Unternehmen heute stärker auf Faktoren wie Servicequalität, digitale Prozesse oder die Stabilität einer Vorsorgeeinrichtung. Auch die Höhe der Wertschwankungsreserven oder die langfristige Verzinsungspolitik rücken zunehmend in den Fokus. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Stiftungen können beträchtlich sein, sowohl bei den finanziellen Kennzahlen als auch bei der strategischen Ausrichtung.&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die auf den folgenden Seiten dargestellten Kennzahlen und Vergleiche bieten deshalb eine wertvolle Orientierungshilfe. Die Tabelle zeigt nicht nur Unterschiede bei Deckungsgraden, Verzinsungen oder Verwaltungskosten, sondern verdeutlicht auch, wie unterschiedlich die einzelnen Anbieter mit Chancen und Risiken umgehen. Gerade im aktuellen Umfeld lohnt sich ein genauer Blick hinter die Zahlen.&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Denn die Wahl der richtigen Vorsorgelösung ist weit mehr als eine administrative Pflicht. Sie beeinflusst die Attraktivität eines Unternehmens als Arbeitgeber, die finanzielle Sicherheit der Mitarbeitenden und letztlich auch das Vertrauen in die zweite Säule insgesamt.&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Der Schweizer Markt der Gemeinschafts- und Sammelstiftungen bleibt in Bewegung. Konsolidierungen, neue Vorsorgemodelle und steigende Anforderungen werden die Entwicklung auch in den kommenden Jahren prägen. Für Unternehmen und Versicherte wird es deshalb entscheidend bleiben, ihre Vorsorgelösung regelmässig zu überprüfen und nicht nur auf Sicherheit oder Rendite allein zu fokussieren, sondern auf das Zusammenspiel aller relevanten Faktoren.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  
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      <category>Kennzahlen</category>
      <category>2026</category>
      <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 12:52:08 GMT</pubDate>
      <author>j.zopp@whp.ch (Josef Zopp)</author>
      <guid>https://pensionskassenvergleich.ch/archiv/2026/auftakt</guid>
      <dc:date>2026-06-10T12:52:08Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>2026 | AHV-Fachartikel</title>
      <link>https://pensionskassenvergleich.ch/archiv/2026/ahv-fachartikel</link>
      <description>&lt;h2&gt;Wissenswertes rund um die AHV&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was hat ein Text zur AHV mit dem Pensionskassenvergleich zu tun? Eigentlich nicht viel – jedoch bildet die AHV zusammen mit der Pensionskasse das Einkommen nach der Pensionierung. Dann ist es jedoch auch schon vorbei mit den Gemeinsamkeiten. Während es bei den Pensionskassenleistungen je nach Arbeitgeber und Pensionskasse grosse Unterschiede gibt, gelten bei der AHV für alle einheitliche Bedingungen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;h2&gt;Wissenswertes rund um die AHV&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was hat ein Text zur AHV mit dem Pensionskassenvergleich zu tun? Eigentlich nicht viel – jedoch bildet die AHV zusammen mit der Pensionskasse das Einkommen nach der Pensionierung. Dann ist es jedoch auch schon vorbei mit den Gemeinsamkeiten. Während es bei den Pensionskassenleistungen je nach Arbeitgeber und Pensionskasse grosse Unterschiede gibt, gelten bei der AHV für alle einheitliche Bedingungen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  
&lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;Spätestens wenn es langsam in Richtung Pension geht, interessiert es einen, wie hoch die Rente der AHV sein wird. Im Unterschied zur Pensionskasse, wo man jedes Jahr via Vorsorgeausweis darüber informiert wird, wie hoch die voraussichtlichen Altersleistungen einmal sein werden, muss man bei der AHV selbst aktiv werden, um an Informationen zu gelangen.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Mit einer Rentenvorausberechnung, die online beantragt werden kann, erhält man Klarheit.&lt;/p&gt; 
&lt;h3&gt;Rentenskalen&lt;/h3&gt; 
&lt;p&gt;Es kommt öfters vor, dass Personen die ihr Leben lang in der Schweiz gewohnt und gearbeitet haben davon ausgehen, dass sie die maximale AHV-Rente erhalten. Das ist jedoch gerade bei unverheirateten Personen oft nicht der Fall.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Hat man ab Alter 21 bis 65 die Beitragspflicht lückenlos erfüllt, wird man nach der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Skala 44&lt;/span&gt; berentet – dies in Anlehnung an die 44 Beitragsjahre, die sich zwischen 21 und 65 ergeben.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Die maximale monatliche AHV-Altersrente der Skala 44 beträgt für eine Einzelperson aktuell CHF 2’520. Dieses Maximum gilt für unverheiratete Personen oder bei einem Ehepaar für diejenige Person, die die Altersleistungen zuerst bezieht. Bei Ehepaaren beträgt die maximale monatliche Altersrente ab dem Rentenbeginn des zweiten Ehegatten maximal CHF 3’780. Dies entspricht 150% der Einzelrente und war gerade in jüngster Vergangenheit Thema von politischen Änderungsvorschlägen. Durch die Deckelung bei 150% erreichen Ehepaare ohne fehlende Beitragszeiten gemeinsam in der Regel die Maximalrente.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Oftmals fehlen Beitragsjahre, weil man nicht sein ganzes Erwerbsleben in der Schweiz AHV-Beiträge geleistet hat. Es kommt jedoch auch vor, dass sich versehentlich fehlende Beitragsjahre einschleichen. Dies kann sehr ärgerlich sein und passiert teilweise bei jungen Erwachsenen, die noch studieren, wenn sie 21 Jahre alt werden. Dann beginnt nämlich für alle in der Schweiz wohnhaften Personen die Beitragspflicht – dies auch wenn man noch kein Erwerbseinkommen erzielt. Die Studierenden werden auf die Beitragspflicht hingewiesen. Unterlässt oder vergisst man dann jedoch zu handeln, hat man schnell ein fehlendes Beitragsjahr das später dazu führen kann, dass man nicht die Maximalrente gemäss Skala 44 erhalten kann.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Hat jemand beispielsweise 22 Jahre in der Schweiz gearbeitet und somit AHV-Beiträge abgerechnet wird die Rente nach der Rentenskala 22 berechnet. Bei der Rentenskala 22 beträgt die monatliche Maximalrente CHF 1’260. Daran erkennt man, dass die Kürzung linear erfolgt und die Rente somit noch halb so hoch ist wie bei der vollen Beitragszeit von 44 Jahren.&lt;/p&gt; 
&lt;h3&gt;Durchschnittseinkommen&lt;/h3&gt; 
&lt;p&gt;Das zweite Kriterium, das nebst den Beitragsjahren für die Auszahlung der Maximalrente erfüllt sein muss, ist das Durchschnittseinkommen. Seit 2025 muss das Durchschnittseinkommen zwischen 21 und 65 CHF 90’720 betragen. Beim Durchschnittseinkommen werden nebst dem Bruttolohn auch Erziehungsgutschriften und ein Aufwertungsfaktor berücksichtigt.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Hat man Kinder erhält man pro Jahr, in welchem man eines oder mehrere Kinder unter 16 Jahre hatte, eine Erziehungsgutschrift, welche zum Bruttolohn dazugezählt wird. Die Erziehungsgutschrift entspricht der zwölffachen maximalen Altersrente für Ehepaare – 2026 somit CHF 45’360. Die Erziehungsgutschrift wird bei verheirateten Eltern je hälftig mitberücksichtigt. Bei unverheirateten oder geschiedenen Paaren ist es auch möglich, dass ein Elternteil die vollen Erziehungsgutschriften allein erhält.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Der Aufwertungsfaktor für Personen die 2026 mit 65 die AHV abrufen, beträgt 1.035 und hat einen geringen Einfluss auf die Rentenhöhe.&lt;/p&gt; 
&lt;h3&gt;Anpassungen&lt;/h3&gt; 
&lt;p&gt;Die AHV-Renten und davon abhängig auch die Erziehungsgutschriften und der Durchschnittslohn, welcher für die Maximalrente benötigt wird, ändert in der Regel alle 2 Jahre.&lt;/p&gt; 
&lt;h3&gt;2026 wird erstmals eine 13. Altersrente ausgezahlt&lt;/h3&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="font-family: 'Noto Sans'; background-color: transparent;"&gt;Dieses Jahr wird erstmals eine 13. AHV-Altersrente ausgerichtet. Das heisst, dass die Rente neu 13-mal ausgezahlt wird statt wie bisher 12-mal. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="font-family: 'Noto Sans'; background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Dies bezieht sich jedoch lediglich auf die Altersrente. Hat ein Altersrentenbezüger beispielsweise noch Kinder, die unter 25 Jahre alt sind und sich in Ausbildung befinden, erhält der Altersrentenbezüger zusätzlich 40% seiner Altersrente als Alters-Kinderrente. Die Alterskinderrente wird 12-mal ausgezahlt. Es wird aktuell darüber diskutiert, ob die Alterskinderrente inskünftig abgeschafft werden soll.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;h3&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Rentenalter&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Aktuell wird das Rentenalter der Frauen schrittweise auf Alter 65 erhöht und Frauen der Übergangsgeneration (Jahrgänge 1961 bis 1969) profitieren als Abfederung von Sonderbedingungen. Als Frau mit einem Jahrgang dieser sogenannten Übergangsgeneration kann es spannend sein die Rente bereits vor dem neuen Referenzalter zu beziehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;h3&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Rentenbezug&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Bei der Pensionskasse kann man in der Regel frei wählen, wie man seine Altersleistungen beziehen möchte und die Altersleistungen werden bei der Erwerbsaufgabe fällig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Bei der AHV hingeben werden die Altersleistungen immer in Rentenform ausgezahlt – man kann jedoch zwischen Alter 63 und 70 frei wählen, wann man die AHV-Rente abrufen möchte. Der Rentenbeginn kann somit losgelöst von der Erwerbstätigkeit gewählt werden.&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  
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      <category>2026</category>
      <category>AHV</category>
      <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 07:53:40 GMT</pubDate>
      <author>s.steiner@whp.ch (Silvia Steiner)</author>
      <guid>https://pensionskassenvergleich.ch/archiv/2026/ahv-fachartikel</guid>
      <dc:date>2026-06-10T07:53:40Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>2026 | Politischer Gastbeitrag</title>
      <link>https://pensionskassenvergleich.ch/archiv/2026/gastbeitrag</link>
      <description>&lt;h2&gt;Die zweite Säule gehört den Versicherten – nicht der Politik&lt;/h2&gt; 
&lt;p style="font-weight: bold;"&gt;Die AHV wird ausgebaut, obwohl die Demografie das Gegenteil fordert. Und der Bundeshaushalt hat ein strukturelles Defizit. Die zweite Säule gerät deshalb zunehmend ins Visier der Politik. Das ist die falsche Antwort auf die echten Probleme. Das Vorsorgekapital gehört den Versicherten, es ist kein Spielball der Politik. Wer diese Grenze verwischt, zerstört Vertrauen in das Dreisäulensystem, um das uns die ganze Welt beneidet.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;h2&gt;Die zweite Säule gehört den Versicherten – nicht der Politik&lt;/h2&gt; 
&lt;p style="font-weight: bold;"&gt;Die AHV wird ausgebaut, obwohl die Demografie das Gegenteil fordert. Und der Bundeshaushalt hat ein strukturelles Defizit. Die zweite Säule gerät deshalb zunehmend ins Visier der Politik. Das ist die falsche Antwort auf die echten Probleme. Das Vorsorgekapital gehört den Versicherten, es ist kein Spielball der Politik. Wer diese Grenze verwischt, zerstört Vertrauen in das Dreisäulensystem, um das uns die ganze Welt beneidet.&lt;/p&gt;  
&lt;p&gt;Die Babyboomer-Generation tritt in den Ruhestand, gleichzeitig rücken weniger Junge nach. Das Verhältnis zwischen Erwerbstätigen und Rentnern verschiebt sich laufend und unumkehrbar. Die AHV reagiert besonders empfindlich auf diese Entwicklung, weil sie im Umlageverfahren finanziert wird. Dieses Modell funktioniert am besten mit vielen Erwerbstätigen und wenigen Rentnern. Genau diese Voraussetzung fällt weg.&lt;/p&gt; 
&lt;h2&gt;Das Dreisäulensystem ist ein Erfolgsmodell&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt;Die Schweiz hat glücklicherweise früh erkannt, dass ein Umlageverfahren alleine die Altersvorsorge nicht dauerhaft tragen kann. Das Dreisäulensystem aus AHV, beruflicher Vorsorge und privater Vorsorge ist das Resultat dieser Weitsicht. Seine Stärke liegt in der Diversifikation und im Risikoausgleich: Die AHV reagiert stärker auf demografische Veränderungen, die zweite Säule auf die Entwicklungen am Kapitalmarkt. Die dritte Säule stärkt die Eigenverantwortung optimal. Diese Kombination ist ein Garant für Stabilität und Resilienz unserer Altersvorsorge. Nicht ohne Grund gilt das Schweizer Modell international als Vorbild.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Umso gefährlicher ist ein aktueller Trend in Teilen der Politik – bis in den Bundesrat: Die erste Säule wird fleissig ausgebaut. Nach der 13. AHV-Rente liegen bereits neue Forderungen auf dem Tisch. Und bei der nächsten AHV-Reform plant der Bundesrat primär mit neuen Steuern und Abgaben statt einer strukturellen Reform. Um die Finanzprobleme bei der AHV – und im Bundeshaushalt – zu überdecken, geraten die zweite und dritte Säule unter Druck. Dabei ist klar:&amp;nbsp;&lt;/p&gt; 
&lt;h2&gt;Hände weg von der zweiten Säule&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Die berufliche Vorsorge ist das Rückgrat der Altersvorsorge für den Mittelstand. Wer einzahlt, spart für sich selbst. Wer sein Leben lang Beiträge einbezahlt hat, darf erwarten, dass dieses Geld seiner Altersvorsorge dient. Doch diese Selbstverständlichkeit steht unter Druck. Ein erster Grossangriff konnte abgewehrt werden: Das Parlament hat die vom Bundesrat vorgeschlagene höhere Besteuerung von Vorsorgekapitalbezügen gestoppt. Das war richtig. Die Vorsorgegelder dienen sicher nicht dazu, den Bundeshaushalt zu finanzieren. Der Bund hat ein Ausgaben- und kein Einnahmenproblem. Die Antwort darauf sind Entlastungen und keine Erhöhung der Fiskalquote.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Weitere Angriffe auf die zweite Säule sind bereits angekündigt. Der Bundesrat will den frühestmöglichen Bezugszeitpunkt der zweiten Säule von 58 auf 63 Jahre anheben. Das ignoriert, dass die zweite Säule ein individuelles Vorsorgevermögen ist. Wer jahrzehntelang einbezahlt hat, soll selbst entscheiden können, wann er darauf zugreift. AHV und BVG verfolgen unterschiedliche Ziele, und genau deshalb sollten ihre Regeln nicht angeglichen werden. Gerade für viele Menschen, die früh ins Erwerbsleben eingestiegen sind und körperlich anspruchsvolle Berufe ausüben, wäre das keine abstrakte Regeländerung, sondern ein echter Einschnitt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Diesen Angriffen liegt implizit die Unterstellung zugrunde, die zweite Säule sei unsolidarisch. Das ist absurd. Unser Dreisäulensystem ist hochsolidarisch: Wer ein hohes Einkommen erzielt, trägt über die AHV sein ganzes Erwerbsleben lang erheblich zur Umverteilung bei. Die AHV darf nie gegen die zweite oder die dritte Säule ausgespielt werden. Und es sei an dieser Stelle erwähnt: auch die berufliche Vorsorge beinhaltet selbstredend mehrere gezielte Solidaritäten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;h2&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Der nächste AHV-Ausbau steht vor der Tür – auf Kosten des Mittelstands&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Noch ist nicht geklärt, wie die 13. AHV-Rente finanziert wird. Und schon steht der nächste milliardenschwere Ausbau zur Debatte. Die Mitte will den Ehepaarplafond abschaffen, ohne einen Finanzierungsvorschlag vorzulegen. Die zusätzlichen Kosten: weit über 3 Milliarden Franken pro Jahr. Dabei profitieren Ehepaare in der AHV von Vorteilen, etwa bei den Hinterlassenenleistungen, dem Beitragsfreiheitsrabatt nichterwerbstätiger Ehepartner und dem Verwitwetenzuschlag, welche die Nachteile durch die Plafonierung finanziell übersteigen. Die Initianten zeichnen hier bewusst kein vollständiges Bild. Das ist nicht redlich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Die Folgen der Initiative wären erneut höhere Lohnbeiträge und eine höhere Mehrwertsteuer. Die schleichende aber stetige Erhöhung unserer Fiskalquote ist grobfahrlässig und gefährdet das Erfolgsmodell Schweiz. Die Mehrwertsteuer mag im internationalen Vergleich noch tief sein, dafür tragen Unternehmen und Erwerbstätige andernorts erhebliche Lasten. Wer nur mit der tiefen Mehrwertsteuer argumentiert, betreibt ein gefährliches Täuschungsmanöver: Unter dem Strich nähert sich die Gesamtbelastung von Steuern und Abgaben jener unserer Nachbarn in Deutschland und Frankreich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;h2&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Arbeiten im Alter muss sich lohnen&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Immer mehr Menschen möchten über das Referenzalter hinaus weiterarbeiten, nicht aus Not, sondern weil Arbeit sinnstiftend ist. In KMU und Gewerbe ist das die gelebte Realität. Der Schreiner, der zwei Tage pro Woche Reparaturaufträge erledigt. Der Architekt, der sein Wissen weitergibt. Ohne sie würden viele Betriebe nicht überleben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Statt höhere Abgaben zu fordern, sollten wir diese Menschen anspornen, weiter zu machen, und andere zur Nachahmung zu motivieren. In diesem Punkt geht die geplante AHV-Reform 2030 des Bundesrats in die richtige Richtung, indem längere Erwerbsarbeit finanziell belohnt wird. Das ist gerade mit Blick auf den sich in den nächsten Jahren sukzessive verstärkenden Fachkräftemangel dringend nötig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Diese Anreize sind wichtig, sie ersetzen aber keine strukturelle Reform der AHV. Denn keine Ideologie kann die demografischen Fakten aushebeln. Wir müssen auch ehrlich über das Referenzrentenalter sprechen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;E&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;in sinnvoller Ansatz wäre eine Art Schuldenbremse für die AHV: Geraten die Finanzen aus dem Gleichgewicht, werden automatisch Anpassungen ausgelöst. Beispielsweise je hälftig über Zusatzfinanzierung und Anpassung des Referenzalters. Das wäre ein gutschweizerischer Kompromiss und auch ein Ehrlichkeitstest: Wer behauptet, der AHV gehe es gut, kann nichts gegen dieses Instrument haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  
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      <category>Gastbeitrag</category>
      <category>2026</category>
      <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 13:53:54 GMT</pubDate>
      <author>mail@damian-mueller.ch (Damian Müller)</author>
      <guid>https://pensionskassenvergleich.ch/archiv/2026/gastbeitrag</guid>
      <dc:date>2026-06-09T13:53:54Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Archiv: Alle Ausgaben von Finanz und Wirtschaft</title>
      <link>https://pensionskassenvergleich.ch/archiv/finanz-und-wirtschaft</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;span style="background-color: #ffffff;"&gt;&lt;/span&gt;Der Pensionskassenvergleich erscheint jeweils im Juni im Ressort «Finanz und Wirtschaft» der SonntagsZeitung und dient seit vielen Jahren als zentrale Orientierungshilfe im Schweizer Vorsorgemarkt. Auf dieser Seite finden Sie alle entsprechenden Ausgaben von «Finanz und Wirtschaft» mit sämtlichen Inhalten rund um den Pensionskassenvergleich in übersichtlicher Form. So können Sie die Entwicklungen über die Jahre hinweg nachverfolgen, verschiedene Anbieter miteinander vergleichen und auf dieser Basis fundierte Entscheidungen für die berufliche Vorsorge Ihres Unternehmens treffen.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;&lt;span style="background-color: #ffffff;"&gt;&lt;/span&gt;Der Pensionskassenvergleich erscheint jeweils im Juni im Ressort «Finanz und Wirtschaft» der SonntagsZeitung und dient seit vielen Jahren als zentrale Orientierungshilfe im Schweizer Vorsorgemarkt. Auf dieser Seite finden Sie alle entsprechenden Ausgaben von «Finanz und Wirtschaft» mit sämtlichen Inhalten rund um den Pensionskassenvergleich in übersichtlicher Form. So können Sie die Entwicklungen über die Jahre hinweg nachverfolgen, verschiedene Anbieter miteinander vergleichen und auf dieser Basis fundierte Entscheidungen für die berufliche Vorsorge Ihres Unternehmens treffen.&lt;/p&gt;  
&lt;img src="https://track-eu1.hubspot.com/__ptq.gif?a=148140334&amp;amp;k=14&amp;amp;r=https%3A%2F%2Fpensionskassenvergleich.ch%2Farchiv%2Ffinanz-und-wirtschaft&amp;amp;bu=https%253A%252F%252Fpensionskassenvergleich.ch%252Farchiv&amp;amp;bvt=rss" alt="" width="1" height="1" style="min-height:1px!important;width:1px!important;border-width:0!important;margin-top:0!important;margin-bottom:0!important;margin-right:0!important;margin-left:0!important;padding-top:0!important;padding-bottom:0!important;padding-right:0!important;padding-left:0!important; "&gt;</content:encoded>
      <category>Finanz und Wirtschaft</category>
      <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 06:37:08 GMT</pubDate>
      <author>el.schmid@whp.ch (Elias Schmid)</author>
      <guid>https://pensionskassenvergleich.ch/archiv/finanz-und-wirtschaft</guid>
      <dc:date>2026-06-08T06:37:08Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Archiv: Alle Ausgaben der SonntagsZeitung</title>
      <link>https://pensionskassenvergleich.ch/archiv/sonntagszeitung</link>
      <description>&lt;p&gt;Der Pensionskassenvergleich erscheint im Juni jeden Jahres in der Sonntagszeitung und gilt seit vielen Jahren als wichtige Orientierungshilfe im Schweizer Vorsorgemarkt. Auf dieser Seite haben wir für Sie alle Ausgaben der letzten mehr als 20 Jahre übersichtlich aufgelistet, sodass Sie Entwicklungen im Zeitverlauf nachvollziehen, verschiedene Anbieter vergleichen und fundierte Entscheidungen für die berufliche Vorsorge Ihres Unternehmens treffen können.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;p&gt;Der Pensionskassenvergleich erscheint im Juni jeden Jahres in der Sonntagszeitung und gilt seit vielen Jahren als wichtige Orientierungshilfe im Schweizer Vorsorgemarkt. Auf dieser Seite haben wir für Sie alle Ausgaben der letzten mehr als 20 Jahre übersichtlich aufgelistet, sodass Sie Entwicklungen im Zeitverlauf nachvollziehen, verschiedene Anbieter vergleichen und fundierte Entscheidungen für die berufliche Vorsorge Ihres Unternehmens treffen können.&lt;/p&gt;  
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      <category>SonntagsZeitung</category>
      <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 13:40:38 GMT</pubDate>
      <author>el.schmid@whp.ch (Elias Schmid)</author>
      <guid>https://pensionskassenvergleich.ch/archiv/sonntagszeitung</guid>
      <dc:date>2026-06-03T13:40:38Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>2026 | Nachhaltigkeit</title>
      <link>https://pensionskassenvergleich.ch/archiv/2026/nachhaltigkeit</link>
      <description>&lt;h2&gt;Vom ESG-Konzept zur praktischen Umsetzung im BVG-Alltag&lt;/h2&gt; 
&lt;p style="font-weight: bold;"&gt;Nachhaltigkeit ist bei Pensionskassen längst kein Nischenthema mehr. Was vor einigen Jahren noch vor allem von einzelnen Vorreitern aktiv vorangetrieben wurde, gehört heute bei vielen Vorsorgeeinrichtungen zum etablierten Bestandteil des Anlageprozesses. ESG-Kriterien finden sich zunehmend in Anlagereglementen, Ausschreibungen, Managerselektionen und periodischen Reportings wieder.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;h2&gt;Vom ESG-Konzept zur praktischen Umsetzung im BVG-Alltag&lt;/h2&gt; 
&lt;p style="font-weight: bold;"&gt;Nachhaltigkeit ist bei Pensionskassen längst kein Nischenthema mehr. Was vor einigen Jahren noch vor allem von einzelnen Vorreitern aktiv vorangetrieben wurde, gehört heute bei vielen Vorsorgeeinrichtungen zum etablierten Bestandteil des Anlageprozesses. ESG-Kriterien finden sich zunehmend in Anlagereglementen, Ausschreibungen, Managerselektionen und periodischen Reportings wieder.&lt;/p&gt;  
&lt;p&gt;Gleichzeitig zeigt sich jedoch: Die eigentliche Herausforderung liegt heute weniger in der Grundsatzfrage, ob Nachhaltigkeit berücksichtigt werden soll, sondern vielmehr darin, wie diese im BVG-Alltag konkret und sinnvoll umgesetzt werden kann.&lt;/p&gt; 
&lt;h3&gt;Von der Strategie zur Umsetzung&lt;/h3&gt; 
&lt;p&gt;In den vergangenen Jahren standen häufig strategische Grundsatzentscheide im Vordergrund. Viele Pensionskassen definierten Nachhaltigkeitsleitlinien, führten Ausschlusskriterien ein oder integrierten ESG-Aspekte in ihre Anlageprozesse. Parallel dazu nahm das Angebot an nachhaltigen Anlageprodukten und ESG-Daten stark zu.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Mit der zunehmenden Verbreitung nachhaltiger Ansätze rückt nun jedoch die operative Umsetzung stärker in den Fokus. Denn Nachhaltigkeit bedeutet in der Praxis weit mehr als die Auswahl eines ESG-konformen Fonds. Entscheidend sind unter anderem Fragen wie:&lt;/p&gt; 
&lt;ul&gt; 
 &lt;li&gt; &lt;p&gt;Welche ESG-Daten und Ratings werden verwendet?&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; 
 &lt;li&gt; &lt;p&gt;Wie wird mit unterschiedlichen Methodiken umgegangen?&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; 
 &lt;li&gt; &lt;p&gt;Welche Zielkonflikte zwischen Nachhaltigkeit, Diversifikation und Rendite bestehen?&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; 
 &lt;li&gt; &lt;p&gt;Wie transparent und nachvollziehbar ist die Umsetzung?&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; 
 &lt;li&gt; &lt;p&gt;Welche Rolle spielen Engagement und Stimmrechtsausübung?&lt;/p&gt; &lt;/li&gt; 
&lt;/ul&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Gerade im institutionellen Umfeld zeigt sich dabei, dass es selten einfache oder allgemeingültige Lösungen gibt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;h3&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;ESG ist nicht gleich ESG&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Hinzu kommt, dass der Begriff «Nachhaltigkeit» sehr unterschiedlich interpretiert werden kann. Während einige Ansätze primär auf Ausschlüsse setzen, fokussieren andere stärker auf ESG-Integration, Klima-Ziele oder aktive Einflussnahme durch Engagement und Voting.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Auch bei ESG-Ratings bestehen teilweise erhebliche Unterschiede zwischen einzelnen Datenanbietern. Dasselbe Unternehmen kann je nach Methodik unterschiedlich beurteilt werden. Dies erschwert die Vergleichbarkeit und zeigt, dass Nachhaltigkeit trotz zunehmender Standardisierung weiterhin ein anspruchsvolles Fachgebiet bleibt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Für Stiftungsräte und Anlageverantwortliche gewinnt deshalb die kritische Auseinandersetzung mit den zugrunde liegenden Konzepten und Datenquellen an Bedeutung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;h3&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Mehr Pragmatismus statt Schlagworte&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Nach Jahren einer teilweise sehr emotional geführten ESG-Diskussion zeichnet sich im Markt zunehmend ein pragmatischerer Umgang mit dem Thema ab. Nachhaltigkeit wird weniger als kurzfristiger Trend betrachtet, sondern stärker als langfristiger Bestandteil eines strukturierten Anlageprozesses. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Dabei rücken Fragen der Glaubwürdigkeit und Umsetzbarkeit stärker in den Vordergrund. Viele Pensionskassen achten heute vermehrt darauf, dass Nachhaltigkeitsansätze nachvollziehbar, praktikabel und mit den langfristigen Anlagezielen vereinbar bleiben. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Gerade in der beruflichen Vorsorge bleibt dabei der langfristige Anlageerfolg zentral. Nachhaltigkeitsüberlegungen müssen deshalb stets im Kontext von Rendite, Risiko, Diversifikation und den Verpflichtungen gegenüber den Versicherten betrachtet werden. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;h3&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;Nachhaltigkeit bleibt ein Entwicklungsprozess&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'Noto Sans'; background-color: transparent;"&gt;Die Entwicklung nachhaltiger Kapitalanlagen im BVG dürfte auch in den kommenden Jahren weitergehen. Gleichzeitig zeigt sich zunehmend, dass Nachhaltigkeit kein statisches Konzept ist, sondern ein fortlaufender Entwicklungsprozess.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="font-family: 'Noto Sans'; background-color: transparent;"&gt;F&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent;"&gt;ür Pensionskassen wird es deshalb entscheidend bleiben, den eigenen Ansatz regelmässig zu überprüfen, neue Entwicklungen einzuordnen und den Fokus auf eine glaubwürdige und praxisnahe Umsetzung zu legen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  
&lt;img src="https://track-eu1.hubspot.com/__ptq.gif?a=148140334&amp;amp;k=14&amp;amp;r=https%3A%2F%2Fpensionskassenvergleich.ch%2Farchiv%2F2026%2Fnachhaltigkeit&amp;amp;bu=https%253A%252F%252Fpensionskassenvergleich.ch%252Farchiv&amp;amp;bvt=rss" alt="" width="1" height="1" style="min-height:1px!important;width:1px!important;border-width:0!important;margin-top:0!important;margin-bottom:0!important;margin-right:0!important;margin-left:0!important;padding-top:0!important;padding-bottom:0!important;padding-right:0!important;padding-left:0!important; "&gt;</content:encoded>
      <category>Nachhaltigkeit bei den Kapitalanlagen</category>
      <category>2026</category>
      <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 11:49:16 GMT</pubDate>
      <author>j.zopp@whp.ch (Josef Zopp)</author>
      <guid>https://pensionskassenvergleich.ch/archiv/2026/nachhaltigkeit</guid>
      <dc:date>2026-06-03T11:49:16Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>2025 | Awardverleihung</title>
      <link>https://pensionskassenvergleich.ch/archiv/2025/awardverleihung</link>
      <description>&lt;h2&gt;Das sind die Gewinnenden des 20. Pensionskassen-Ratings&lt;/h2&gt; 
&lt;p style="font-weight: bold;"&gt;Bereits zum 20. Mal konnten «SonntagsZeitung», «Finanz und Wirtschaft» und das westschweizer Magazin «Bilan» die begehrten Awards für die besten Sammelstiftungen der Schweiz vergeben. Ausgezeichnet wurden jene Pensionskassen, die es im Rahmen des vom Beratungsunternehmen Weibel Hess &amp;amp; Partner AG durchgeführten Pensionskassenvergleichs an die Spitze schafften.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;h2&gt;Das sind die Gewinnenden des 20. Pensionskassen-Ratings&lt;/h2&gt; 
&lt;p style="font-weight: bold;"&gt;Bereits zum 20. Mal konnten «SonntagsZeitung», «Finanz und Wirtschaft» und das westschweizer Magazin «Bilan» die begehrten Awards für die besten Sammelstiftungen der Schweiz vergeben. Ausgezeichnet wurden jene Pensionskassen, die es im Rahmen des vom Beratungsunternehmen Weibel Hess &amp;amp; Partner AG durchgeführten Pensionskassenvergleichs an die Spitze schafften.&lt;/p&gt;  
&lt;p&gt;&lt;img src="https://pensionskassenvergleich.ch/hs-fs/hubfs/award_2025_1038.jpg?width=1038&amp;amp;height=778&amp;amp;name=award_2025_1038.jpg" width="1038" height="778" alt="award_2025_1038" style="height: auto; max-width: 100%; width: 1038px;"&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;em&gt;Hinten von links: Marco Immler, Profond | Barbara Bienek, Liberty | Christoph Eck, Noventus | Nicolas Ketterer, Pax | Anna Scheuch, Swiss Life. Vorne von links: Gregor Konieczny, Servisa | Roberto Stampfli, Allianz Suisse | Pascal Kuchen, Copré | Johanna Gasser, Asga&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;br&gt;Der Award für die höchste Verzinsung über fünf Jahre geht an Profond. Bereits in den Vorjahren konnte Profond die höchsten Zinsgutschriften an ihre Versicherten gewähren. Etwas weniger aber noch immer schöne Zinsen erhielten die Versicherten von Ascaro und Copré. In der Kategorie der Sammelstiftungen mit Vollversicherung ist das Feld sehr eng. Swiss Life belegt den Spitzenrang gefolgt von Allianz Suisse und Baloise. Neu wird mittels vereinfachter Vergleichsrechnung auch innerhalb den Sammelstiftungen mit unterschiedlichen Deckungsgraden ein Award verteilt. Noventus belegt den 1. Platz gefolgt von Revor und Swisscanto Flex.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Der Award für die beste Anlagerendite über fünf Jahre unter den teilautonomen Gemeinschafts- und Sammelstiftungen geht an die Profond Vorsorgeeinrichtung. Sie verweist die Asga Pensionskasse und Ascaro Vorsorgestiftung auf die Ränge. Bei den Sammelstiftungen mit Vollversicherung belegt Pax den 1. Platz gefolgt von Helvetia und Baloise.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Im Rahmen eines Mystery Shoppings wurden für ein KMU verdeckt Offerten eingeholt, um die Risikoprämien und Verwaltungskosten verschiedener Pensionskassen zu prüfen. Dabei zeigte sich erneut, dass die angebotenen Preise stark variieren. Bei den teilautonomen Gemeinschafts- und Sammelstiftungen hat Servisa das günstigste Angebot eingereicht. Auf den weiteren Rängen sind Fondation Patrimonia und Gemini Sammelstiftung. Bei den Sammelstiftungen mit Vollversicherung rangiert Allianz vor Baloise.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Beim Mystery Shopping der Kadervorsorgelösungen hat Liberty 1e Flex Investstiftung das Angebot mit den tiefsten Risiko- und Verwaltungskosten eingereicht. Sie hat im Praxisbeispiel günstiger offeriert als Finpension1e und Agilis 1e.&lt;/p&gt; 
&lt;h2&gt;Asga gewinnt den Innovationspreises&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt;&lt;br&gt;Besonders gespannt warteten die Anwesenden auf die Verleihung des Innovationspreises. Die Auszeichnung ging an Asga, die die Jury mit einer kreativen Form der Wissensvermittlung überzeugte. Mit einem neuen, KI-gestützten Chatbot bietet Asga ihrer Kundschaft rund um die Uhr schnellen und unkomplizierten Support.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zur Jubiläumsausgabe wurde ein einmaliger Sonderaward verliehen. Ausgezeichnet wurde die Pensionskasse mit der höchsten Anlagerendite über 20 Jahre. Diesen Sonderaward erhielt Copré mit einer durchschnittlichen Anlagerendite von 4.59 Prozent.&lt;/p&gt; 
&lt;h2&gt;Die Sieger in den verschiedenen Kategorien&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt;&lt;img src="https://pensionskassenvergleich.ch/hs-fs/hubfs/Screenshot%202026-04-17%20141214.png?width=693&amp;amp;height=799&amp;amp;name=Screenshot%202026-04-17%20141214.png" width="693" height="799" alt="Screenshot 2026-04-17 141214" style="height: auto; max-width: 100%; width: 693px;"&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;  
&lt;img src="https://track-eu1.hubspot.com/__ptq.gif?a=148140334&amp;amp;k=14&amp;amp;r=https%3A%2F%2Fpensionskassenvergleich.ch%2Farchiv%2F2025%2Fawardverleihung&amp;amp;bu=https%253A%252F%252Fpensionskassenvergleich.ch%252Farchiv&amp;amp;bvt=rss" alt="" width="1" height="1" style="min-height:1px!important;width:1px!important;border-width:0!important;margin-top:0!important;margin-bottom:0!important;margin-right:0!important;margin-left:0!important;padding-top:0!important;padding-bottom:0!important;padding-right:0!important;padding-left:0!important; "&gt;</content:encoded>
      <category>2025</category>
      <category>Awardverleihung</category>
      <pubDate>Tue, 10 Jun 2025 13:00:00 GMT</pubDate>
      <author>info@whp.ch (Team Pensionskassenvergleich)</author>
      <guid>https://pensionskassenvergleich.ch/archiv/2025/awardverleihung</guid>
      <dc:date>2025-06-10T13:00:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>2025 | Kennzahlen-PK-Beurteilung</title>
      <link>https://pensionskassenvergleich.ch/archiv/2025/kennzahlen</link>
      <description>&lt;h2&gt;Zwischen Sicherheit und Spielraum: Wie gesund ist Ihre Pensionskasse?&lt;/h2&gt; 
&lt;p style="font-weight: bold;"&gt;Während grosse Unternehmen meist eine eigene Pensionskasse betreiben, sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Regel einer Sammel- oder Gemeinschaftsstiftung angeschlossen. Die Wahl einer passenden Pensionskasse für die Mitarbeitenden ist eine langfristige und strategisch wichtige Entscheidung. Dabei sollte nicht allein auf günstige Prämien geachtet werden. Denn hinter scheinbar attraktiven Angeboten können sich versteckte finanzielle Risiken verbergen, die sich erst Jahre später auswirken.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;h2&gt;Zwischen Sicherheit und Spielraum: Wie gesund ist Ihre Pensionskasse?&lt;/h2&gt; 
&lt;p style="font-weight: bold;"&gt;Während grosse Unternehmen meist eine eigene Pensionskasse betreiben, sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Regel einer Sammel- oder Gemeinschaftsstiftung angeschlossen. Die Wahl einer passenden Pensionskasse für die Mitarbeitenden ist eine langfristige und strategisch wichtige Entscheidung. Dabei sollte nicht allein auf günstige Prämien geachtet werden. Denn hinter scheinbar attraktiven Angeboten können sich versteckte finanzielle Risiken verbergen, die sich erst Jahre später auswirken.&lt;/p&gt;  
&lt;h2&gt;Der Deckungsgrad als wichtiger Indikator&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt;Ein besonders wichtiger Indikator für die finanzielle Stabilität einer Pensionskasse ist der sogenannte Deckungsgrad. Er zeigt auf, in welchem Verhältnis die bestehenden Verpflichtungen durch vorhandene Vermögenswerte gedeckt sind. Zu den Verpflichtungen zählen unter anderem die angesparten Vorsorgegelder der aktiv Versicherten sowie die Kapitalien, die für laufende Rentenzahlungen zurückgelegt werden müssen. Die Vermögenswerte bestehen vor allem aus Anlagen wie Aktien, Obligationen, Immobilien und weiteren Investments. Diese unterliegen naturgemäss Marktschwankungen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Um auf solche Schwankungen vorbereitet zu sein, bilden die Pensionskassen Wertschwankungsreserven. In den letzten Jahren konnten viele Kassen diese Reserven dank guter Anlageresultate deutlich ausbauen. Ende 2024 befanden sich alle aufgelisteten Gemeinschafts- und Sammelstiftungen in Überdeckung. Das heisst, ihre Vermögenswerte überstiegen die Verpflichtungen. Besonders gut abgesichert war die Asga mit einem Deckungsgrad von 117.4%. Dieser ist sogar höher als der selbst definierte Zielwert von 115%. Aus Sicht der Versicherten stellt sich die Frage, ob ein so hoher Überschuss nicht besser in Form von höheren Zinsgutschriften hätte zurückfliessen können. Denn von einem übermässig hohen Deckungsgrad profitieren die Versicherten meist nicht direkt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Auch andere Kassen wiesen Ende 2024 einen Deckungsgrad nahe oder leicht über ihrem Zielwert aus: PKG mit 115.6%, ÖKK mit 114.6%, Groupe Mutuel mit 114.5% sowie die Stiftung Abendrot mit 114.1%. Diese stabilen Werte geben Sicherheit, doch sie hängen stark von der Marktentwicklung ab. In den ersten Monaten im Jahr 2025 zeigten hohe Schwankungen an den Börsen, wie schnell sich die Deckungsgrade wieder verändern können und wie wichtig es ist, über ausreichende Reserven zu verfügen, um kurzfristige Verluste abzufedern.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;img src="https://pensionskassenvergleich.ch/hs-fs/hubfs/kennzahlen_2025.jpg?width=3307&amp;amp;height=2339&amp;amp;name=kennzahlen_2025.jpg" width="3307" height="2339" alt="kennzahlen_2025" style="height: auto; max-width: 100%; width: 3307px;"&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;h2&gt;Technische Annahmen beeinflussen die Kennzahlen&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt;Bei der Berechnung der Verpflichtungen, also der sogenannten Passivseite, haben Pensionskassen einen gewissen Spielraum. Die Vorsorgeguthaben der aktiv Versicherten werden standardisiert berechnet. Bei den Rentnerkapitalien hingegen variieren die Annahmen je nach Stiftung. So können unterschiedliche Sterbetafeln zur Berechnung der Lebenserwartung verwendet werden. Auch der sogenannte technische Zinssatz, die erwartete langfristige Rendite, spielt eine zentrale Rolle: Je tiefer er angesetzt wird, desto vorsichtiger rechnet die Kasse. Das führt allerdings zu einem tieferen Deckungsgrad, da höhere Rückstellungen nötig sind.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Eine gängige Faustregel: Wird der technische Zins um 0.5 Prozentpunkte gesenkt, kann der Deckungsgrad um bis zu 5 Prozentpunkte sinken. Eine tiefere Annahme bedeutet mehr Vorsicht, aber auch weniger finanzieller Spielraum im Hier und Jetzt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Für die Einschätzung der finanziellen Belastung lohnt sich ein Blick auf das Rentnerkapital der Bilanz einer Pensionskasse. Denn die zugesicherten Renten müssen jährlich mit dem technischen Zins verzinst werden. Ist der Rentneranteil hoch, bleibt vom erwirtschafteten Anlageertrag oft nur wenig für die aktiv Versicherten übrig. Ausserdem erschwert ein hoher Rentneranteil die Flexibilität der Kasse bei finanziellen Engpässen. In einer Unterdeckung dürfen Rentenzahlungen nicht gekürzt werden. Allfällige Sanierungsmassnahmen müssen von den aktiv versicherten Personen und ihren Arbeitgebern getragen werden. Ein hoher Rentneranteil bedeutet gleichzeitig hohe laufende Verpflichtungen. Wenn die Rentenzahlungen die Beiträge der aktiven Versicherten übersteigen, entsteht ein negativer Cashflow. Das reduziert die Anlageflexibilität zusätzlich. Besonders junge teilautonome Sammelstiftungen, etwa von Lebensversicherern, haben oft sehr tiefe Rentneranteile.&lt;/p&gt; 
&lt;h2&gt;Hoher BVG-Anteil schränkt Handlungsspielraum ein&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt;Ein weiterer relevanter Faktor ist der Anteil des gesetzlichen BVG-Guthabens am gesamten Vorsorgekapital. Das BVG-Obligatorium ist an gesetzliche Mindestanforderungen gebunden, etwa bei der Mindestverzinsung oder dem Mindestumwandlungssatz. Diese Werte dürfen nicht unterschritten werden. Kassen, die einen hohen Anteil an solchen BVG-Mindestleistungen verwalten, haben entsprechend wenig Spielraum. Denn hier bestimmt in der Regel das angeschlossene Unternehmen über allfällige freiwillige Leistungen, nicht die Stiftung selbst. Sind nur die gesetzlichen Minimalleistungen vereinbart, kann die Pensionskasse kaum flexibel auf wirtschaftliche Veränderungen reagieren. Bei jeder Pensionierung müssen diese Mindestleistungen garantiert werden, auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sich verändern.&lt;/p&gt; 
&lt;h2&gt;Individuelle Deckungsgrade schaffen mehr Transparenz&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt;Einige Sammelstiftungen bieten inzwischen sogenannte individuelle Deckungsgrade an. Dabei wird für jedes angeschlossene Vorsorgewerk ein eigener Deckungsgrad berechnet. Auch erhalten die Unternehmen eine separate Jahresrechnung. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen verhindert es, dass sich das Wachstum der Gesamtstiftung negativ auf einzelne Unternehmen auswirkt. Zum anderen können die angeschlossenen Betriebe bei Entscheidungen zur Verzinsung oder zur Anlagestrategie mitwirken.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Auf Basis der Kennzahlen lassen sich die Stabilität und Ausrichtung einer Pensionskasse deutlich besser einschätzen. Dennoch bleibt die Entwicklung offen. Wie sich eine Kasse langfristig entwickelt, hängt von vielen Faktoren ab: von der Kapitalmarktlage über demografische Veränderungen bis hin zu politischen Vorgaben. Unternehmen tun gut daran, die wichtigsten Kennzahlen regelmässig zu prüfen und nicht allein auf kurzfristige Vorteile zu setzen.&lt;/p&gt;  
&lt;img src="https://track-eu1.hubspot.com/__ptq.gif?a=148140334&amp;amp;k=14&amp;amp;r=https%3A%2F%2Fpensionskassenvergleich.ch%2Farchiv%2F2025%2Fkennzahlen&amp;amp;bu=https%253A%252F%252Fpensionskassenvergleich.ch%252Farchiv&amp;amp;bvt=rss" alt="" width="1" height="1" style="min-height:1px!important;width:1px!important;border-width:0!important;margin-top:0!important;margin-bottom:0!important;margin-right:0!important;margin-left:0!important;padding-top:0!important;padding-bottom:0!important;padding-right:0!important;padding-left:0!important; "&gt;</content:encoded>
      <category>2025</category>
      <category>Kennzahlen</category>
      <pubDate>Sat, 07 Jun 2025 13:00:00 GMT</pubDate>
      <author>m.oehen@whp.ch (Martin Oehen)</author>
      <guid>https://pensionskassenvergleich.ch/archiv/2025/kennzahlen</guid>
      <dc:date>2025-06-07T13:00:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>2025 | Kadervorsorgelösungen</title>
      <link>https://pensionskassenvergleich.ch/archiv/2025/kadervorsorgeloesungen</link>
      <description>&lt;h2&gt;1e-Vorsorgelösungen: Massgeschneiderte berufliche Vorsorge für Kader und Gutverdienende&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Eine 1e-Kadervorsorge gibt Berufstätigen mit hohem Einkommen die Möglichkeit, ihre Altersvorsorge zu optimieren.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Schweizer Altersvorsorge basiert auf dem bekannten Drei-Säulen-Prinzip: AHV (1. Säule), berufliche Vorsorge (2. Säule) und private Vorsorge (3. Säule). Während die obligatorische berufliche Vorsorge durch das Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) geregelt ist, gibt es innerhalb der 2. Säule auch Spielräume für individuelle Lösungen – insbesondere für Einkommen über dem gesetzlichen Schwellenwert von 136'080 Franken (450% der max. AHV-Rente / Stand 2025). In diesem Bereich kommen sogenannte 1e-Vorsorgelösungen ins Spiel, die eine flexiblere Altersvorsorge ermöglichen. Für diesen überobligatorischen Lohnanteil können Arbeitgeber ihren Angestellten eine individuelle Kadervorsorge anbieten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;h2&gt;1e-Vorsorgelösungen: Massgeschneiderte berufliche Vorsorge für Kader und Gutverdienende&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Eine 1e-Kadervorsorge gibt Berufstätigen mit hohem Einkommen die Möglichkeit, ihre Altersvorsorge zu optimieren.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Schweizer Altersvorsorge basiert auf dem bekannten Drei-Säulen-Prinzip: AHV (1. Säule), berufliche Vorsorge (2. Säule) und private Vorsorge (3. Säule). Während die obligatorische berufliche Vorsorge durch das Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) geregelt ist, gibt es innerhalb der 2. Säule auch Spielräume für individuelle Lösungen – insbesondere für Einkommen über dem gesetzlichen Schwellenwert von 136'080 Franken (450% der max. AHV-Rente / Stand 2025). In diesem Bereich kommen sogenannte 1e-Vorsorgelösungen ins Spiel, die eine flexiblere Altersvorsorge ermöglichen. Für diesen überobligatorischen Lohnanteil können Arbeitgeber ihren Angestellten eine individuelle Kadervorsorge anbieten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  
&lt;h2&gt;Was sind 1e-Vorsorgelösungen?&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt;Der Begriff «1e» bezieht sich auf den Artikel 1e der BVV 2 (Verordnung über die berufliche Vorsorge). Klassische Pensionskassen bieten kollektive Solidarität, während 1e-Vorsorgelösungen gezielt auf individuelle Bedürfnisse und Chancen setzen – jedoch mit entsprechend höherer Eigenverantwortung und höherem Anlagerisiko. Im Unterschied zur obligatorischen beruflichen Basisvorsorge, wo die Anlagestrategie vom Stiftungsrat oder der Vorsorgekommission definiert ist – und somit kein Mitbestimmungsrecht besteht – erfolgt der Anlageentscheid bei 1e-Lösungen durch die versicherte Person selbst. Er partizipiert direkt vom Anlageerfolg, verzichtet aber im Gegenzug auf eine garantierte Mindestverzinsung und Kapitalgarantien.&lt;/p&gt; 
&lt;h2&gt;&lt;img src="https://pensionskassenvergleich.ch/hs-fs/hubfs/kadervorsorge-1e_2025.jpg?width=876&amp;amp;height=705&amp;amp;name=kadervorsorge-1e_2025.jpg" width="876" height="705" alt="kadervorsorge-1e_2025" style="height: auto; max-width: 100%; width: 876px;"&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Grosse Unterschiede bei den variablen Kosten&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt;Das Beratungsunternehmen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Weibel Hess &amp;amp; Partner AG&lt;/span&gt; hat in Zusammenarbeit mit &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;SonntagsZeitung, Finanz und Wirtschaft&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bilan&lt;/span&gt; auch in diesem Jahr wieder eine verdeckte 1e-Ausschreibung vorgenommen und einen Vergleich erstellt. Hierfür wurden die 1e-Anbieter für eine Offerte für ein KMU mit 7 Kadermitarbeitenden angefragt. Eine 1e-Vorsorgelösung zu evaluieren, ist komplexer als eine Basisvorsorge, da zusätzliche (Vermögens-)Beratungen und verschiedene Anlagegefässe angeboten werden und die Kosten dafür teilweise in den Stiftungsgebühren oder in den Vermögensverwaltungskosten versteckt sind.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Mystery Shopping zeigt wiederum, dass sich ein Vergleich lohnt. Die Unterschiede bei den variablen Kosten (Risiko- und Verwaltungskosten) sind sehr gross. Die Liberty 1e Flex Investstiftung hat auch in diesem Jahr die Nase vorn und offeriert die tiefsten Risiko- und Verwaltungskosten. Für die 7 Kadermitarbeitenden betragen diese Kosten kumuliert 5'965 Franken pro Jahr (zzgl. einer einmaligen Einrichtungsgebühr von 100 Franken pro Person, max. 5'000 Franken). Der 2. Platz geht an die finpension 1e Sammelstiftung mit 8'959 Franken. Die Differenz liegt hierbei bereits bei über 50%.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das teuerste Angebot liegt bei 16'629 Franken, was einem Preisunterschied gegenüber der Liberty 1e Flex Investstiftung von 10’664 (+ 279%) entspricht. Der Durchschnitt über alle eingereichten Angebote liegt bei 11'868 Franken.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zusätzlich zu den Risiko- und Verwaltungskosten fallen bei einigen Anbietern weitere Kosten für die Stiftungsführung oder Dienstleistungsgebühren an. Beim Gewinner Liberty 1e Flex Investstiftung betragen die Stiftungsgebühren für die Kontolösung 0.00%, für die Wertschriftenlösungen zwischen 0.25% und 0.50%. Die maximale Stiftungsgebühr beträgt 7'500 Franken pro Jahr und versicherte Person. Die zweitplatzierte finpension 1e Sammelstiftung offeriert eine All-in Fee von 0.49%, welche die Stiftungs-, Depotgebühren, Transaktionskosten und das Rebalancing inkludiert. Diese Kosten fallen umso mehr ins Gewicht, je höher das entsprechende Alterskapital ausfällt, da diese zulasten des Vorsorgevermögens der einzelnen Versicherten gehen und damit die Rendite schmälern.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;img src="https://pensionskassenvergleich.ch/hs-fs/hubfs/grafik-mystery-shopping-1e_2025.jpg?width=2167&amp;amp;height=1500&amp;amp;name=grafik-mystery-shopping-1e_2025.jpg" width="2167" height="1500" alt="grafik-mystery-shopping-1e_2025" style="height: auto; max-width: 100%; width: 2167px;"&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;h2&gt;Wachstum hält weiter an&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt;Die 1e-Vorsorgelösungen in der Schweiz haben in den letzten Jahren ein bemerkenswertes Wachstum erfahren. Diese Entwicklung spiegelt das zunehmende Interesse von Unternehmen und Führungskräften wider, die ihre überobligatorische Vorsorge individuell und flexibel gestalten möchten.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die untersuchten 1e-Anbieter verzeichneten kumuliert einen Zuwachs an Versicherten von über 30%. Das verwaltete Vorsorgekapital stieg um über 26%. Diese Zahlen zeigen: Die Nachfrage nach individueller Gestaltungsmöglichkeit und Mitbestimmung der Anlagestrategie ist weiterhin ungebrochen.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;img src="https://pensionskassenvergleich.ch/hs-fs/hubfs/kadervorsorge_2025.jpg?width=2339&amp;amp;height=1654&amp;amp;name=kadervorsorge_2025.jpg" width="2339" height="1654" alt="kadervorsorge_2025" style="height: auto; max-width: 100%; width: 2339px;"&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;h2&gt;Fazit&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt;Die Einführung einer 1e-Vorsorgelösung kann die Arbeitgeberattraktivität deutlich steigern, besonders bei der Rekrutierung sowie Bindung von Fach- und Führungskräften mit hohem Einkommen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Der 1e-Markt bleibt ein Nischenmarkt, da diese Lösungen Personen mit höheren Löhnen vorbehalten sind. Nichtsdestotrotz stossen diese Produkte auf grosses Interesse, sowohl für Arbeitgeber wie auch für Arbeitnehmer. Neue 1e-Kaderlösungen können problemlos jederzeit auch unterjährig eingeführt werden. Die Basisvorsorge muss dementsprechend angepasst werden.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Aufgrund der hohen Komplexität mit versteckten Kosten und den erhöhten Aufklärungspflichten werden Kadervorsorge-Projekte von vielen Unternehmen an spezialisierte Beratungsfirmen übertragen, welche sie im Entscheidungsprozess anbieterunabhängig unterstützen.&lt;/p&gt;  
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      <category>2025</category>
      <category>Kadervorsorgelösungen</category>
      <pubDate>Sat, 07 Jun 2025 13:00:00 GMT</pubDate>
      <author>info@whp.ch (Team Pensionskassenvergleich)</author>
      <guid>https://pensionskassenvergleich.ch/archiv/2025/kadervorsorgeloesungen</guid>
      <dc:date>2025-06-07T13:00:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>2025 | Verzinsung</title>
      <link>https://pensionskassenvergleich.ch/archiv/2025/verzinsung</link>
      <description>&lt;h2&gt;Zinslandschaft 2024: extreme Unterschiede bei Pensionskassen&lt;/h2&gt; 
&lt;p style="font-weight: bold;"&gt;2024 war ein Ausnahmejahr bei den Zinsgutschriften der Pensionskassen. Zwischen Spitzenwerten und Mini-Zinsen zeigt sich ein grundlegendes Spannungsfeld der beruflichen Vorsorge. Selten waren die Unterschiede bei den Zinsgutschriften der Pensionskassen so gross wie im Jahr 2024. Während manche Versicherte mit rekordhohen Zinsen belohnt wurden, blieb für andere kaum mehr als der gesetzliche Mindestzins übrig.&lt;/p&gt;</description>
      <content:encoded>&lt;h2&gt;Zinslandschaft 2024: extreme Unterschiede bei Pensionskassen&lt;/h2&gt; 
&lt;p style="font-weight: bold;"&gt;2024 war ein Ausnahmejahr bei den Zinsgutschriften der Pensionskassen. Zwischen Spitzenwerten und Mini-Zinsen zeigt sich ein grundlegendes Spannungsfeld der beruflichen Vorsorge. Selten waren die Unterschiede bei den Zinsgutschriften der Pensionskassen so gross wie im Jahr 2024. Während manche Versicherte mit rekordhohen Zinsen belohnt wurden, blieb für andere kaum mehr als der gesetzliche Mindestzins übrig.&lt;/p&gt;  
&lt;h2&gt;Profond: der Branchenprimus&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt;Mit 8% Verzinsung auf das Altersguthaben setzte Profond ein Ausrufezeichen! Bekannt für ihre offensive Anlagestrategie profitierte Profond von ihrer hohen Aktienquote. Bereits im Jahr 2021 durften sich die Versicherten über satte 8% Zins freuen. Über die vergangenen fünf Jahre lag der Durchschnittszins bei Profond bei 4.5%. Mit grossem Abstand folgen Ascaro (3.7%) und Copré (3.35%).&lt;br&gt;&lt;br&gt;Weniger erfreulich ist das Bild bei den Sammelstiftungen mit Vollversicherung. Sie garantieren Kapitalschutz, setzen aber auf konservative, obligationenlastige Kapitalanlagen. Kehrseite sind tiefe Erträge für die Versicherten. Insgesamt lagen die Zinsen bei den Vollversicherern in den vergangenen fünf Jahren bei 1% bis 1.4%.&lt;/p&gt; 
&lt;h2&gt;Zins: eine grosse Hebelwirkung&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt;Die Bedeutung der Verzinsung wird oft unterschätzt: Schon 1% mehr Zins über 40 Jahre ergibt bei einem versicherten Lohn von 80'000 Franken rund 120'000 Franken mehr Alterskapital. Das entspricht bei einem Umwandlungssatz von 6% einer um 7'200 Franken höheren lebenslangen Altersrente pro Jahr. Über die vergangenen zehn Jahre hat Profond durchschnittlich 3.67% an Zinsen bezahlt. Die Vollversicherer haben im Schnitt lediglich etwas mehr als 1% pro Jahr ausbezahlt.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;img src="https://pensionskassenvergleich.ch/hs-fs/hubfs/Verzinsung.jpg?width=7087&amp;amp;height=7087&amp;amp;name=Verzinsung.jpg" width="7087" height="7087" alt="Verzinsung" style="height: auto; max-width: 100%; width: 7087px;"&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;h2&gt;Stiftungsräte am Steuer&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt;Ob und wie viel Zins die Versicherten erhalten, entscheiden letztlich die Stiftungsräte der Pensionskassen. Dabei müssen sie abwägen: Wie viel der erzielten Rendite fliesst in die Verzinsung, wie viel bleibt als Reserve? Einige Kassen arbeiten mit sogenannten Beteiligungsmodellen. Sie geben Bandbreiten vor, innerhalb derer sich die Zinsentscheide der Stiftungsräte bewegen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Mit dem Vorsorgeprodukt DuoStar schlägt Pax eine Brücke zwischen der klassischen Vollversicherung und teilautonomen Vorsorgelösungen. Das Modell teilt das Altersguthaben in zwei Teile: Die eine Hälfte ist vollversichert – sie bietet Kapitalschutz und profitiert von möglichen Überschüssen. Die andere Hälfte wird renditeorientiert investiert und abhängig von der Marktentwicklung verzinst. Yvonne Häring, stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsleitung von Pax, erklärt: «DuoStar verbindet das Beste aus zwei Welten – Sicherheit und Renditechancen in einer Lösung. Besonders attraktiv ist dieses Modell für Unternehmen, die nicht das volle Anlagerisiko tragen möchten, aber dennoch von den Entwicklungen an den Finanzmärkten profitieren wollen.» Damit bietet Pax eine interessante Alternative für Firmen, die zwischen Sicherheit und Performance nicht wählen, sondern kombinieren möchten.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Einige Pensionskassen wie Ascaro, Spida oder Vita verfolgen ein besonderes Modell: Sie legen den Zinssatz vorschüssig fest, also im Voraus für das kommende Jahr. Die bereits erzielten Anlageerträge werden dadurch zeitverzögert, aber mit garantierter Verzinsung im Folgejahr an die Versicherten weitergegeben. Die über dem BVG-Mindestzins von 1.25% liegenden Garantiezinsen für 2025 zeigen diesen Ansatz. Auch bei einem unterjährigen Austritt, beispielsweise durch Stellenwechsel, entstehen keine Nachteile. Das unterscheidet dieses Modell von jenen Kassen, die den Zinssatz erst Ende Jahr festlegen und während des Jahres nur den gesetzlichen Mindestzins gewähren.&lt;/p&gt; 
&lt;h2&gt;Flexible PK-Modelle mit Chancen&lt;/h2&gt; 
&lt;p&gt;Auch viele Versicherte von sogenannten Risiko-Sparkassen-Stiftungen profitierten von deutlich überdurchschnittlichen Zinsen. Bei diesem Pensionskassenmodell verfügt jede angeschlossene Firma über ihren eigenen Deckungsgrad. Sind genügend Reserven gebildet und positive Anlageerträge erzielt, können die Erträge direkt an die Versicherten weitergegeben werden. Um einen Vergleich mit anderen Gemeinschafts- und Sammelstiftungen zu ermöglichen, hat die Weibel Hess &amp;amp; Partner AG eine vereinfachte Vergleichsrechnung vorgenommen. Dabei wurden zu Beginn der Fünfjahresperiode vollständig gebildete Wertschwankungsreserven berücksichtigt. In der Folge wurden die Anlageerträge als Zinsertrag gewertet, allerdings müssen nach Verlustjahren zuerst wieder volle Reserven aufgebaut werden, bevor Überschusszinsen ausgeschüttet werden. Rentenzahlungen und Verwässerungseffekte wurden nicht berücksichtigt. Über fünf Jahre erzielte Noventus mit ihrem Wertschriftenmodell NoventusCollect K Gross die höchste durchschnittliche Verzinsung von 3.75%, gefolgt von Revor (3.62%) und Swisscanto Flex individuell (3.53%).&lt;/p&gt;  
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      <category>2025</category>
      <category>Verzinsung</category>
      <pubDate>Sat, 07 Jun 2025 13:00:00 GMT</pubDate>
      <author>info@whp.ch (Team Pensionskassenvergleich)</author>
      <guid>https://pensionskassenvergleich.ch/archiv/2025/verzinsung</guid>
      <dc:date>2025-06-07T13:00:00Z</dc:date>
    </item>
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