Wichtige Begriffe

Im Folgenden eine kurze Erläuterung der wichtigsten Begriffe:

Deckungsgrad
Gibt Auskunft darüber, zu wie viel Prozent die Verpflichtungen einer Pensionskasse mit Vermögenswerten gedeckt sind. Bei einem Deckungsgrad von über 100 Prozent übersteigen die vorhandenen Vermögenswerte die Verpflichtungen. Bei einem Deckungsgrad von unter 100 Prozent (Unterdeckung), sind die aktuellen und die zukünftigen Verpflichtungen nicht mehr voll durch Vermögenswerte gedeckt.

Obligatorisches und überobligatorisches Guthaben
Das berufliche Vorsorgegesetz bestimmt Mindestleistungen, die in einer Pensionskasse obligatorisch versichert sein müssen (zum Beispiel maximal versicherte Löhne, Mindestsparbeiträge). Durch beispielsweise höhere Sparbeiträge, höher versicherte Löhne oder auch höhere Zinsen der Pensionskasse wird überobligatorisches Guthaben geschaffen.

Sammelstiftung
Vorsorgeeinrichtung, der eine Vielzahl von Firmen angeschlossen sind, um die Vorsorgeverpflichtungen gemeinsam zu erfüllen.

Technischer Zinssatz
Zentrale Grösse für die Berechnung der notwendigen Deckungskapitalien einer Pensionskasse. Er sollte langfristig gesehen unter der effektiven Vermögensrendite liegen.

Teilliquidation
Verlässt eine erhebliche Anzahl Personen eine Pensionskasse (zum Beispiel wegen Massenentlassungen), erfolgt vermutungsweise eine Teilliquidation. Bei den austretenden Personen wird das Altersguthaben dem Deckungsgrad angepasst.

Umwandlungssatz
Mit ihm wird die Höhe der jährlichen Rente aus dem vorhandenen Alterskapital berechnet. Ein Umwandlungssatz von 6,8 Prozent ergibt bei einem Alterskapital von 100’000 Franken eine jährliche Altersrente von 6’800 Franken.